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Titelbild: Jugendcamp © Gefunden bei Pixabay
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Mein erster kleiner Jubiläumsartikel, der 50. Artikel, handelt einmal wieder von einem meiner Herzensthemen! Noch vor meiner Zeit als Abteilungsleiter war ich viel in Nachwuchsarbeit eingebunden, bzw. habe diese zu einer Zeit in unserer Abteilung forciert, als viele Prioritäten noch wo anders lagen. Die Organisation eines Jugendcamps war einer der ersten von vielen kleinen Milestones, die ich gesetzt habe. Immer mit dem Fernziel, eine Jugend aufzubauen und dies als Garantie für den langfristigen Erfolg meiner Abteilung zu etablieren.

 

1. Einleitung

Ein Jugendcamp schien ein relativ einfaches Mittel zu sein. Die Voraussetzungen, wie Räumlichkeiten, kurze logistische Wege und 2-3 Trainerinnen und Trainer, die bereit waren mitzumachen, waren vorhanden. Damit kann es auch schon los gehen. Ihr braucht keinen riesigen Aufwand zu betreiben, zumal, wenn man erst anfängt, solche kleinen Events zu planen.

Einmal im Jahr wollte ich eine Veranstaltung installieren, die alle unsere Jugendlichen zusammen bringt. Bei der man sich trifft und kennen lernt. Herausfindet, wer eigentlich da so noch in den anderen Mannschaften trainiert und wo sich die Kinder & Jugendlichen mit ihren Ideen einbringen können.

Insgesamt habe ich zehn Jahre lang unsere Jugendcamps geplant, organisiert, eingeteilt und nachbereitet. Dazu Schiedsrichteraus- und Fortbildungen und Trainerfortbildungen geplant. Hier möchte ich gerne diese Erfahrungen weitergeben und Euch motivieren, so etwas selbst durchzuführen.

Ein Jugendcamp ist eine wunderbare Gelegenheit, Eurem Nachwuchs gemeinsam nicht nur sportliche, sondern auch soziale Aktivitäten zu bieten, sowie auch Eure Jugendlichen in die Planungen und Durchführung mit einzubinden!

 

2. Voraussetzungen für ein schönes Jugendcamp

Im Grunde reicht Euch bereits ein Hallendrittel und eine Hand von Helfer/Innen, bzw. Trainer/Innen. Falls die Möglichkeit besteht und Ihr ein Beachfeld in der Nähe habt, könnt Ihr dieses auch versuchen zu reservieren, um dort vielleicht die eine oder andere Trainingseinheit innerhalb Eures Camps abzuhalten.

Vielleicht habt Ihr ja sogar ein paar erfahrene Beacher/Innen in Euren Reihen oder kennt diese. Mit einem Camp hat man auch immer eine tolle Möglichkeit, Eltern einzubinden. Klärt ab, ob Ihr eine spannende Übernachtung mit einbauen wollt, vielleicht sogar mit Abendprogramm oder einer Nachtwanderung? Weiterhin sind diverse Trainingsutensilien immer nützlich.

Checkliste

  • Halle/ Hallendrittel
  • Übernachtungsmöglichkeit
  • Trainer/Innen
  • Einkäufer für Essen & Getränke (Wichtig!)
  • Helfer/Innen
  • Trainingsutensilien (Matten, Reifen, Markierungen, Bälle usw.)

Ihr könnt bereits mit wenigen und einfachen Mitteln ein Camp auf die Beine stellen. Mit ein wenig Platz und ein paar Helferinnen kann man seiner Jugend mit kreativen Ideen ein nachhaltiges Event auf die Beine stellen!

 

3. Trainer/Innen für das Jugendcamp

Für die Einteilung der Trainer/Innen gibt es im Wesentlichen drei Hauptaspekte, die man beachten kann. Im Idealfall versucht Ihr

  • a) immer mehrere Trainer/Innen pro Trainingseinheit im Vorfeld festzulegen. Ein kleinerer Betreuungsschlüssel ergibt automatisch immer mehr Korrekturen und häufigeres Feedback für Eure Kids, die ja davon profitieren sollen.
  • b) könnt Ihr versuchen, die Übungsleiter auch so einzuteilen, dass sie gut zusammen harmonieren. Gerade in größeren Vereinen mit vielen Mannschaften gibt es immer Trainerinnen und Trainer, die sich besonders gut verstehen und gemeinsam harmonieren. Auch davon können die Kinder und Jugendlichen profitieren. Vor allem merken das die Teilnehmer/Innen recht schnell! Und zu guter letzt ist es
  • c) immer ein Gewinn, wenn Ihr es schafft, die Verantwortlichen der Erwachsenenteams, vielleicht sogar der Ersten Mannschaften zu motivieren, die eine oder andere Einheit zu übernehmen. Bei uns ist dies – zugegebenermaßen – immer recht schwierig mit der Motivation gewesen. Der Vorteil liegt natürlich auch darin, dass es für junge Menschen absolut motivierend wirken kann, wenn die Trainer der “Großen” mal eine Einheit machen, Übungen zeigen, die normalerweise in den Ersten oder Zweiten Mannschaften gemacht werden.

Falls die Trainerinnen und Trainer eventuell nicht hierfür zu Verfügung stehen kann es auch eine Alternative sein, Spielerinnen und Spieler aus den höherklassigen Mannschaften zu fragen. Oft sind hier Personen dabei, die gut mit Kindern können und denen es vielleicht sogar richtig Spaß macht, Euch mit einer Trainingseinheit zu unterstützen!

Umso mehr Trainerinnen und Trainer mitmachen, desto Abwechslungsreicher und spannender wird das Camp für den Nachwuchs. Greift aber nicht nur auf sie zurück, auch Spielerinnen und Spieler, auch Eltern mit Volleyballerfahrung vermitteln vielleicht gerne Inhalte und unterstützen Euch!

Kleinstadtheld-Lesetipp:
5 Ideen für erfolgreiche Nachwuchsarbeit im Verein

 

4. Wichtig! Die Eltern einbinden

Jugendarbeit bedeutet auch immer Elternarbeit. Die Eltern in den Verein einzubinden bedeutet auch immer Transparenz. Und wenn man attraktive Angebote an die Kinder und Jugendlichen macht, wird das nach meiner Erfahrung auch immer von den Eltern honoriert und die Bereitschaft, sich im Verein zu engagieren und bei Aktionen mitzuhelfen steigt deutlich an.

Bei uns haben wir das meist über zwei Wege gemacht:

Einmal waren die Eltern unsere “Versorger” am Samstagmittag und für das Essen zuständig. Mal gab es Spaghetti, mal gab es Lasagne. Das tolle daran war auch unter anderem, dass die Eltern sich gegenseitig kennen gelernt haben. Beim zweiten Punkt haben wir uns immer jemanden gesucht, der uns abends beim Grillen unterstützen wollte und siehe da, jedes mal stand ein Papa bereit, der die Grillzange geschwungen hat.

Eltern sind immer ein wichtiger Bestandteil von Jugendaktivitäten. Eltern einzubinden ist ein Garant für gute Jugendarbeit. Viele Eltern sind bereit zu helfen, wenn sie konkret angesprochen werden und wissen, wo sie helfen können. Bei einem Jugendcamp könnt Ihr von der Unterstützung der Eltern nur profitieren!

 

5. Verpflegung während des Camps

Wichtig sind natürlich ausreichend Getränke für das Camp. Wasser aber auch Saftschorlen sollten genügen eingekauft werden. Wenn etwas übrig bleibt, ist es ja nicht schlimm. Man kann es lagern und bei Gelegenheit wieder raus holen. Kaffee und Milch/ Kakao für das Frühstück und einige Getränke für die Abendveranstaltungen – und Ihr seid gut versorgt.

Beim Essen kommt es darauf an, wie lange Ihr Euer Camp durchführt.

  • Wir hatten immer für den Samstag Mittagessen geplant, abends wurde gegrillt, am Sonntag gab es dann morgens für die, die übernachtet haben Frühstück.
  • Mittags war immer noch genug vom Vortag übrig, dass es für alle gereicht hat.
  • Obst ist auch immer wichtig. Kauft ein paar Bananen, Äpfel oder Trauben und stellt sie für die kleinen und großen Pausen bereit.
  • Ergänzen kann man das Ganze noch beispielsweise durch Müsliriegel.

Falls Ihr Euch aufgrund der Menge unsicher seid, dann kauft erst einmal sparsam ein. Viele vergessen, dass man inzwischen ja auch samstags die Möglichkeit hat, oft bis 20 Uhr noch im örtlichen Supermarkt Nachschub zu kaufen, wenn man den braucht. Frische Brötchen für das Frühstück könnt Ihr übrigens bei vielen Bäckern vorbestellen, so dass Ihr sie nur kurz vorher abzuholen braucht.

Jugendcamp Snack
Frische Obstteller als Pausensnack sind hervorragende und schmackhafte Vitaminlieferanten

Achtet vor allem auf genügend Getränke. Cola & Fanta haben dort nichts verloren. Wasser & Fruchtschorlen sollten ausreichend vorhanden sein. Seid kreativ beim Essen: Kleine Obstkörbe während des Trainings kommen gut an, für Frühstück und Abendessen solltet Ihr nach Vegetariern oder Unverträglichkeiten fragen.

 

6. Verbindliche Anmeldung

Wenn Ihr soweit mit der Organisation fertig seid, dann braucht Ihr natürlich auch Teilnehmer für das Jugendcamp. Ich habe die Erfahrungen gemacht, dass es – gerade bei mehrtägigen Camps – nicht immer einfach ist verbindliche Anmeldungen für ein komplettes Wochenende zu bekommen. Daher haben wir die Anmeldung irgendwann aufgeteilt und ermöglicht, dass man sich sozusagen zu einzelnen Elementen anmelden kann, z.B. nur den Samstag oder nur den Sonntag.

Auch für eine eventuelle Übernachtung sollten sich die Teilnehmer/Innen separat anmelden und Ihr solltet hierfür natürlich auch das Einverständnis der Erziehungsberechtigten einholen. Erkundigt Euch nach eventuell notwendigen Jugendschutzbestimmungen, auch was die Aufsichtspflicht bei Übernachtungen angeht. Damit schafft Ihr Euch und den Eltern Sicherheit.

Lasst Euch verbindliche Zusagen geben, auch ein Kontakt für Notfälle oder Sportunfälle der Eltern ist Pflicht! Fragt (generell), ob Kinder/ Jugendliche dabei sind, die auf Medikamente angewiesen sind oder es sonstige Besonderheiten gibt, auf die Ihr als Aufsichtspersonen achten müsst!

 

7. Die Trainingsinhalte festlegen

Die Trainingsinhalte festzulegen kann eine echte Herausforderung sein. Besonders bei gemischten Gruppen und einem weiten Teilnehmerfeld. Wenn Ihr Eure gesamte Jugend ansprecht, habt Ihr sicherlich verschiedene Altersgruppen und auch verschiedene Leistungsstände, die Ihr unter einen Hut bringen müsst, so dass niemand Über-/Unterfordert wird und auch keine Langeweile aufkommt.

Hier kommt Euch entgegen, wenn Ihr mehrere Trainer/Innen pro Einheit habt. Da Ihr dank der Anmeldungen für das Jugendcamp über eine Übersicht verfügt und Ihr Eure Teilnehmer/Innen kennt, könnt Ihr die Trainingseinheiten besser vorbereiten. Es empfiehlt sich über das komplette Camp einen roten Faden einzubauen.

Beispielsweise Einheiten, die aufeinander aufbauen und sich gemäß der Trainingsgrundsätze “vom leichten zum schweren” und “vom einfachen zum komplexen” steigern. So kann sich eine erste Einheit um das obere und untere Zuspiel drehen bis am Ende komplexe Übungs- oder taktische Spielformen stehen – Dies bleibt ganz Euch und Euren Ideen überlassen.

Beacheinheit
Wer die Möglichkeit hat, kann auch eine Beacheinheit in sein Camp einbauen. Wer keine eigenen Felder hat, kann schauen, ob es in der Nähe welche gibt. An vielen Seen gibt es z.B. bespielbare Felder

Findet einen roten Faden, der durch das Camp führt. Berücksichtigt Trainingsgrundsätze und bietet sowohl Anfänger/Innen wie auch Fortgeschrittenen abwechslungsreiche und fordernde Trainingseinheiten. Teilt Euch so auf, dass Ihr der Menge an Teilnehmer/Innen gerecht werdet und stellt den Spaß am Training in den Vordergrund!

 

8. Rahmenprogramm für das Jugendcamp

An einem Jugendcamp sollte es auch aber nicht nur um sportliche Inhalte gehen. Selten habt Ihr so viele Eurer Nachwuchsstars zusammen unter einem Dach. Die beste Gelegenheit, auch ein außersportliches Rahmenprogramm anzubieten. Falls Ihr in Eurer Jugend organisiert seid und vielleicht einen Jugendvorstand habt, könnt Ihr diesen mit der Aufgabe der Organisation des Rahmenprogramms betrauen. Aber auch so könnt Ihr im Vorfeld nach den Wünschen und Ideen fragen und auch den Nachwuchs in die Vorbereitungen miteinbeziehen.

Durch das Einbinden Eurer Kinder und Jugendlichen könnt Ihr auf diese Art und Weise nicht nur Verantwortungsbewusstsein vermitteln, sondern auch direkt Ideen aus der Jugend in das Programm mit aufnehmen. Lasst Eurer Kreativität freien Lauf, einige Ideen können sein:

  • “Kino-Abend” mit Beamer & Leinwand
  • Nachtwanderung
  • Mitternachts-Volleyballspielen
  • Lagerfeuer
  • Kleine Spiele/ Schnitzeljagd / Volleyballquiz
  • und vieles mehr…
Kleinstadtheld-Lesetipp:
Alles dabei: Der "Werkzeugkoffer" für das Volleyballteam

 

9. Feedback + Nacharbeitung nicht vergessen!

Für viele ist nach dem Aufräumen bei Veranstaltungen Schluss. Man ist ja schließlich auch froh, dass man es geschafft hat und das Event ein Erfolg war. Gut gemacht! Im Idealfall kann man jedoch im Anschluss an ein solches (und auch andere Events) sich noch weiter Arbeit machen und damit auch schon auf das nächste Mal vorbereiten. Einige Idee dazu können sein:

  • Macht eine kleine Umfrage unter den Teilnehmer/Innen, wie es ihnen gefallen hat. Was gut war, aber auch was nicht so gut war. Was kann man für das nächste Camp besser machen?
  • Erstellt eine kleine Fotogalerie auf Eurer Homepage oder ladet sie in eine Cloud, so dass sie allen Teilnehmer/Innen zur Verfügung stehen.
  • Schreibt einen Artikel für Eure lokale Presse, für Eure Homepage oder Euer Vereinsheft.
Pressearbeit Jugendcamp
Nehmt Euch immer Zeit für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Zeigt, was Ihr macht und was Ihr anbietet. Viele Zeitungen freuen sich über Beiträge, die Ihr schickt und Kinder sind oft sehr stolz, wenn sie in der Presse erscheinen.

Holt Euch nach Veranstaltungen immer ein Feedback, wie es den Teilnehmer/Innen gefallen hat und was sie für Ideen für das nächste Mal haben. Oft könnt Ihr darüber auch Interessierte in die Organisation und Abläufe mit einbinden. Denkt an die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit!

 

10. Tipp: Eine Trainerfortbildung organisieren

Mit der Idee, im Rahmen unserer Camps eine Trainerfortbildung anzubieten, stieß ich in unserem Verband direkt auf eine Menge offene Türen. Wie sehen denn die klassischen Fortbildungen oft aus, wenn es um die Teilnehmer/Innen geht, die die Übungen auch durchführen sollen? Richtig, es sind die, die an der Fortbildung teilnehmen und im Grund nie externe Gruppen. Dabei gibt es gerade bei Fortbildungen, die sich um Nachwuchs drehen großen Bedarf, auch mal das Vermittelte mit Jugendgruppen durchführen zu können.

Also konzipierte ich eine Trainerfortbildung mit dem Schwerpunkt Jugend- und Nachwuchstraining, schrieb einen Trainingsplan, bzw. Inhalte für die Fortbildung mit dem Ziel, dies während der Fortbildung mit Hilfe unserer Jugend umzusetzen. Das Interesse sprach für das Konzept. 17 Trainerinnen und Trainer, darunter einige aus meiner eigenen Abteilung nahmen teil. Für die Kids war dies ebenfalls eine neue Erfahrung und sie lernten Übungen kennen, die sie noch nie gemacht hatten.

Insgesamt war es so erfolgreich, dass die Abteilung dieses Konzept auch nach mir noch weiter verfolgte und Fortbildungen im Zusammenwirken mit dem Camp organisierte. Falls Ihr dazu Fragen habt, könnt Ihr Euch gerne bei mir melden, ich stehe gerne mit Rat & Tat zur Verfügung!

Fragt Euren zuständigen Verband an, ob er Interesse hat, im Rahmen Eures Camps eine Trainerfortbildung auszurichten. Überlegt, welches Thema eine solche Fortbildung haben könnte. Bereitet Eure Jugendlichen darauf vor und holt Euch anschließend auch Feedbacks aus allen Ebenen!

 

Anmerkung

Dieser Artikel erhebt nicht den Anspruch als “einzige Wahrheit” verstanden zu werden. Er basiert auf meinen persönlichen Erfahrungen und Erfolgen, die ich damit hatte. Einzelne Punkte können immer mehr oder auch weniger bei Euch passen, dafür sind die Voraussetzungen in verschiedenen Vereinen zu unterschiedlich. Aber vielleicht gibt der ein oder andere Punkt Anstoß zu Gedanken oder Ideen, die Ihr umsetzen könnt.

Am Ende ist immer am Wichtigsten, dass man etwas aus den Mitteln, die einem zur Verfügung stehen macht, im Anschluss aus den Erfahrungen lernt und vor allem Spaß in der Nachwuchs- und Jugendarbeit vermitteln kann.

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