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12 Ausflugstipps und Sehenswürdigkeiten am Bodensee

Artikelinfo
Titelbild: Mangturm – Lindau am Bodensee © Michael K. Kärchner
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Lesedauer | 10 Minuten


Der Bodensee, auch bekannt als „Schwäbisches Meer“, ist ein faszinierendes Gewässer in Mitteleuropa. Er liegt im Alpenvorland und teilt seine Ufer zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mit einer Fläche von rund 536 Quadratkilometern ist er der drittgrößte Binnensee Europas und bietet eine Vielzahl von landschaftlichen, ökologischen und kulturellen Schätzen.

2019 hatte ich das große Glück, eine Radtour rund um den Bodensee zu erleben, von Deutschland durch Österreich und die Schweiz wieder zurück. Hier findet Ihr den dazugehörigen Reisebericht von mir dazu. In diesem Artikel stelle ich Euch diesmal 12 Ausflugstipps und Sehenswürdigkeiten am Bodensee, die es wert sind, besucht zu werden!

Die Altstadt von Konstanz

Das imposante Konstanzer Münster ist das Wahrzeichen der Stadt. Die gotische Kathedrale mit ihrem markanten Turm ist beeindruckend anzusehen. Besucher können den Turm besteigen und von oben einen herrlichen Blick über die Stadt und den Bodensee genießen.

Die Altstadt von Konstanz ist in die Niederburg und die Oberburg unterteilt. Die Niederburg ist das lebendige Zentrum mit zahlreichen Geschäften, Restaurants und Cafés. Hier kann man durch die engen Gassen bummeln und das historische Flair der Stadt erleben. Die Oberburg beherbergt das Konstanzer Münster und andere historische Gebäude.

Konstanz war im 15. Jahrhundert Schauplatz des Konzils von Konstanz, einem bedeutenden kirchlichen Ereignis. Das Konzilgebäude ist ein beeindruckendes gotisches Gebäude, in dem das Konzil stattfand. Heute beherbergt es das Rosgartenmuseum, in dem Besucher mehr über die Geschichte des Konzils und die Stadt Konstanz erfahren können.

Der Marktplatz von Konstanz ist ein lebhafter Ort, an dem regelmäßig Märkte und Veranstaltungen stattfinden. Das historische Rathaus mit seinen bunten Fassaden ist ein Blickfang. Hier können Besucher auch das Hus-Museum besuchen, das dem tschechischen Reformator Jan Hus gewidmet ist.

Der Hafen von Konstanz ist ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und Besucher. Hier kann man die malerische Kulisse des Bodensees genießen, Schiffe beobachten und entlang der Uferpromenade spazieren. Die Rheinbrücke, eine historische Fußgängerbrücke, verbindet die Altstadt von Konstanz mit der gegenüberliegenden Schweizer Stadt Kreuzlingen.

Schnetztor
Das Schnetztor – Stadttor aus dem 14. Jahrhundert mit Fachwerkfassade, einem Glockenturm und einer Turmuhr.

Die Rheinfall bei Schaffhausen

Der Rheinfall bei Schaffhausen ist eine beeindruckende Naturattraktion und liegt zwar nicht direkt am Bodensee, aber in der Nähe und ist definitiv einen Besuch wert. Der Rheinfall ist mit einer Breite von 150 Metern und einer Höhe von 23 Metern der größte Wasserfall Europas. Der Rhein stürzt hier in spektakulärer Weise über felsige Klippen und bildet eine beeindruckende Gischt und einen tosenden Lärm. Die Landschaft rund um den Rheinfall ist geprägt von schroffen Felsformationen, grünen Wäldern und idyllischen Uferwegen.

Es gibt verschiedene Aussichtspunkte, von denen aus man den Rheinfall bewundern kann. Der bekannteste Aussichtspunkt ist das Schloss Laufen, das auf einem Felsen oberhalb der Wasserfälle thront. Von hier aus bietet sich ein atemberaubender Panoramablick auf die tosenden Wassermassen und die umliegende Landschaft. Es gibt auch eine Plattform, die es Besuchern ermöglicht, den Wasserfall hautnah zu erleben und die Spritzwasser auf der Haut zu spüren.

Um den Rheinfall vollständig zu erkunden, kann man eine Bootsfahrt auf dem Rhein unternehmen, die einen noch näher an die Wasserfälle heranführt. Es besteht auch die Möglichkeit, die Fälle von der schweizerischen oder deutschen Seite aus zu erkunden. Der Besuch kann mit Wanderungen entlang der malerischen Pfade in der Umgebung verbunden werden, die einen herrlichen Blick auf den Rhein und die Wasserfälle bieten.

Der Rheinfall ist ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen aus der ganzen Welt. Neben der natürlichen Schönheit bieten sie auch eine Vielzahl von Freizeitaktivitäten wie Kajakfahren, Rafting und Bootstouren. In der Umgebung gibt es auch Restaurants, Souvenirläden und Besucherzentren, die Informationen über die Geschichte und die geologischen Besonderheiten der Rheinfälle bieten.

Ein Besuch der Rheinfälle bei Schaffhausen ist ein unvergessliches Erlebnis, das die imposante Kraft der Natur verdeutlicht. Die Kombination aus spektakulärer Landschaft und der beeindruckenden Wassermenge, die über die Felsen stürzt, macht Der Rheinfall zu einem einzigartigen Ort, den man gesehen haben sollte.

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Das Zeppelin Museum in Friedrichshafen

Das Museum befindet sich direkt am Ufer des Bodensees und ist in einem markanten, modernen Gebäude untergebracht, das an die Form eines Zeppelins erinnert. Es ist ein weltweit renommiertes Museum, das einen umfassenden Einblick in die Ära der Zeppeline bietet.

Im Inneren des Museums können Besucher eine Vielzahl von Exponaten und Ausstellungen erkunden. Die Dauerausstellung deckt die Geschichte der Zeppeline ab, angefangen von den Anfängen des Luftschiffbaus bis hin zu den bahnbrechenden Entwicklungen und den tragischen Ereignissen, wie dem Unglück des Hindenburg-Luftschiffs.

Das Highlight des Museums ist zweifellos die originalgetreue Nachbildung des Innenraums des LZ 129 Hindenburg, eines der bekanntesten und größten Luftschiffe seiner Zeit. Besucher können in das Innere des Modells gehen und sich vorstellen, wie es gewesen sein muss, an Bord eines solch majestätischen Luftschiffs zu reisen.

Das Zeppelin Museum beherbergt auch eine beeindruckende Sammlung von Artefakten, darunter Motoren, Navigationsinstrumente, historische Fotografien, Modelle und Kunstwerke, die sich mit dem Thema Zeppeline und Luftfahrt befassen.

Darüber hinaus bietet das Museum regelmäßig Sonderausstellungen zu verschiedenen Themen im Zusammenhang mit Luftfahrt, Technologie und Geschichte an. Diese Sonderausstellungen ermöglichen es den Besuchern, verschiedene Aspekte der Zeppelin-Geschichte und verwandter Themen zu erkunden.

Die Pfahlbauten in Unteruhldingen

Die Pfahlbauten in Unteruhldingen sind eine außergewöhnliche archäologische Stätte am Bodensee, die Einblicke in das Leben der Menschen vor Tausenden von Jahren gibt. Die Pfahlbauten von Unteruhldingen sind Rekonstruktionen prähistorischer Pfahlbauten, die im Neolithikum und in der Bronzezeit auf Stelzen im Wasser des Bodensees errichtet wurden. Diese Siedlungen waren damals eine wichtige Lebensgrundlage für die Menschen, die in ihnen lebten, und boten Schutz vor Tieren, Überschwemmungen und Feinden.

Das Pfahlbaumuseum in Unteruhldingen bietet den Besuchern die Möglichkeit, diese historischen Siedlungen zu erkunden und mehr über das Alltagsleben in der Bronzezeit zu erfahren. Die Rekonstruktionen sind äußerst detailgetreu und vermitteln ein realistisches Bild davon, wie die Pfahlbauten einst ausgesehen haben könnten.

Die Pfahlbauten in Uhldingen
Die Pfahlbauten in Uhldingen

Die Besichtigung der Pfahlbauten ermöglicht es Euch, in die Vergangenheit einzutauchen und das Leben der Menschen in der Bronzezeit zu erleben. Es gibt verschiedene Bereiche, die besichtigt werden können, darunter Wohnhäuser, Werkstätten und ein Museum, das Artefakte und Informationen über die archäologischen Funde präsentiert.

Das Museum bietet auch interaktive Ausstellungen und Aktivitäten für Kinder und Erwachsene, bei denen man beispielsweise das Bogenschießen ausprobieren oder archäologische Ausgrabungen simulieren kann. Es werden auch Führungen angeboten, bei denen Besucher von Experten begleitet werden und vertiefte Einblicke in die Geschichte und Bedeutung der Pfahlbauten erhalten.

Die Pfahlbauten von Unteruhldingen sind Teil des UNESCO-Welterbes und ziehen jährlich zahlreiche Besucher an, die sich für Archäologie und prähistorische Kulturen interessieren. Die Stätte bietet eine einzigartige Gelegenheit, das Leben unserer Vorfahren zu erforschen und zu verstehen, wie sie sich an ihre Umgebung angepasst haben.

Die angebotene klassische Führung dauert etwa 30 Minuten. Man wird durch ausgewählte Häuser der rekonstruierten Pfahlbaudörfern der Jungsteinzeit und der Bronzezeit geführt. Begleitet wurden wir dabei von einer geschulten Besucherführerin, die uns mit allerlei Geschichte aus der Stein- und Bronzezeit (4.000 bis 850 v. Chr.) am Bodensee versorgte.

Am 27. Juni 2011 hat das Welterbe-Komitee die „Prähistorischen Pfahlbauten um die Alpen“ zum universellen Erbe der Menschheit erklärt.
Am 27. Juni 2011 hat das Welterbe-Komitee die „Prähistorischen Pfahlbauten um die Alpen“ zum universellen Erbe der Menschheit erklärt.

Die Stadt Meersburg

Meersburg ist eine historische Stadt am Ufer des Bodensees in Deutschland. Sie ist bekannt für ihre gut erhaltene Altstadt, ihre Burganlage und ihre malerische Lage mit Blick auf den See.

Die Stadt Meersburg hat eine lange Geschichte, die bis in die Römerzeit zurückreicht. Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist die Meersburg, eine imposante Burganlage, die auf einem Felsen über der Stadt thront. Die Burg besteht aus mehreren Gebäuden, darunter der Alte Schlossbau, der Neue Schlossbau und das Schlosskirchlein. Besucher können die Burg besichtigen und dabei einen Blick in die Vergangenheit werfen, indem sie durch die historischen Räume und Gärten wandeln.

 Burg Meersburg
Blick von der Burg Meersburg

Die Altstadt von Meersburg ist mit ihren gepflasterten Straßen, den traditionellen Fachwerkhäusern und den gemütlichen Cafés und Restaurants ein charmantes Ziel für Spaziergänge und Erkundungen. Hier können Besucher die einzigartige Atmosphäre der Stadt genießen und in den kleinen Geschäften nach regionalen Produkten, Kunsthandwerk und Souvenirs stöbern.

Ein weiteres Highlight in Meersburg ist das Neue Schloss, das sich unterhalb der Burganlage befindet. Es wurde im 18. Jahrhundert im Barockstil erbaut und beherbergt heute das Fürstenhäusle-Museum, das Einblicke in das Leben der fürstlichen Familie von Fürstenberg gibt.

Meersburg ist auch bekannt für seine Weinproduktion, insbesondere für den Anbau von Müller-Thurgau- und Spätburgunder-Trauben. In der Umgebung der Stadt gibt es zahlreiche Weinberge und Weingüter, die Weinproben und Führungen anbieten. Eine persönliche Empfehlung ist hier die Therme, in der Ihr nach einem Saunagang direkt in den Bodensee zur Abkühlung gehen könnt. Bei gutem Wetter könnt Ihr Euch sogar die verschneiten Bergspitzen auf der Schweizer Seite ansehen!

Eingang Therme Meersburg
Eingang Therme Meersburg

Die Blumeninsel Mainau

Die Blumeninsel Mainau ist eine Insel im Bodensee, die sich nahe der Stadt Konstanz in Deutschland befindet. Sie ist bekannt für ihre wunderschönen Blumengärten und ihre landschaftliche Schönheit. Die Insel erstreckt sich über eine Fläche von etwa 45 Hektar und gehört der schwedischen Adelsfamilie Bernadotte.

Die Geschichte der Blumeninsel Mainau reicht bis ins Mittelalter zurück, als sie ein Klostergebiet war. Im 19. Jahrhundert kaufte Großherzog Friedrich I. von Baden die Insel und gestaltete sie zu einem prächtigen Park um. Später wurde die Insel von verschiedenen Mitgliedern der Familie Bernadotte weiterentwickelt und verschönert.

Auf der Blumeninsel Mainau gibt es eine Vielzahl von Themengärten, darunter einen Rosengarten, einen Rhododendronhain, einen Dahliengarten und einen mediterranen Terrassengarten. Die Insel ist bekannt für ihre beeindruckende Blütenpracht und bietet das ganze Jahr über eine abwechslungsreiche Vegetation.

Darüber hinaus beherbergt die Insel auch das Schloss Mainau, das von der Familie Bernadotte bewohnt wird. Das Schloss ist ein beliebtes Ausflugsziel für Besucher und bietet einen Einblick in die Geschichte und den Lebensstil der königlichen Familie.

Mainau - Blick auf den Rosengarten
Blick auf den Rosengarten

Die Mainau-Kapelle

Die Mainau-Kapelle ist eine Kapelle auf der Blumeninsel Mainau im Bodensee. Die Kapelle wurde im Jahr 1751 erbaut und ist ein bedeutendes architektonisches und historisches Wahrzeichen der Insel.

Die Mainau-Kapelle wurde im Barockstil erbaut und verfügt über eine reich verzierte Fassade mit klassischen Elementen. Sie wurde ursprünglich als katholische Kirche konzipiert und diente der religiösen Versorgung der Inselbewohner und der damaligen Schlossbesitzer.

Im Laufe der Zeit wurde die Kapelle mehrfach restauriert und renoviert, um ihren ursprünglichen Glanz zu bewahren. Das Innere der Kapelle ist im barocken Stil gestaltet und beeindruckt mit kunstvollen Deckenmalereien, Holzschnitzereien und einem prächtigen Altar.

Heute wird die Mainau-Kapelle sowohl für religiöse Gottesdienste als auch für kulturelle Veranstaltungen genutzt. Sie ist ein beliebter Ort für Hochzeiten, Taufen und andere feierliche Anlässe. Die Kapelle bietet eine malerische Kulisse mit Blick auf den Bodensee und die umliegende Landschaft.

Besucher der Blumeninsel Mainau haben die Möglichkeit, die Mainau-Kapelle zu besichtigen und ihre Schönheit zu bewundern. Sie ist ein kulturelles Juwel auf der Insel und ergänzt die beeindruckenden Gärten und das Schloss Mainau, die ebenfalls beliebte Attraktionen sind.

Die Seebühne Bregenz

Die Seebühne Bregenz ist eine berühmte Freiluftbühne, die sich in Bregenz, einer Stadt am österreichischen Ufer des Bodensees, befindet. Sie ist bekannt für ihre spektakulären Opernaufführungen im Rahmen der Bregenzer Festspiele, einem renommierten Kulturfestival, das alljährlich im Sommer stattfindet.

Sie wurde 1946 eröffnet und hat sich seitdem zu einer der bekanntesten und größten Freiluftbühnen weltweit entwickelt. Sie befindet sich direkt am Ufer des Bodensees und bietet eine einzigartige Kulisse mit dem See und den Bergen im Hintergrund.

Die Hauptattraktion der Seebühne sind die aufwändigen Operninszenierungen, die auf einer riesigen Bühne stattfinden, die ins Wasser des Bodensees hineinragt. Die Inszenierungen zeichnen sich durch imposante Bühnenbilder, aufwendige Kostüme und spektakuläre Effekte aus. Die Seebühne bietet Platz für tausende Zuschauer, sowohl auf der Tribüne als auch auf Schiffen, die im See vor Anker liegen.

Die Aufführungen auf der Seebühne Bregenz haben internationalen Ruf erlangt und locken jedes Jahr Besucher aus der ganzen Welt an. Neben den Opernaufführungen werden auch Konzerte, Theaterstücke und andere kulturelle Veranstaltungen auf der Bühne präsentiert. Die Seebühne ist zu einem Wahrzeichen der Stadt Bregenz geworden und symbolisiert die enge Verbindung zwischen Kunst, Kultur und der natürlichen Schönheit des Bodensees. Sie bietet den Besuchern ein unvergessliches kulturelles Erlebnis in einer einzigartigen Atmosphäre.

Tribüne am See für Opernaufführungen im Sommer mit Bühne auf dem Wasser und beeindruckender Kulisse.
Tribüne am See für Opernaufführungen im Sommer mit Bühne auf dem Wasser und beeindruckender Kulisse.

Die Insel Reichenau

Die Insel Reichenau ist eine Insel im Bodensee und befindet sich in der Nähe der Stadt Konstanz in Deutschland. Sie gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist bekannt für ihre kulturelle und historische Bedeutung sowie ihre landschaftliche Schönheit.

Die Insel Reichenau hat eine lange Geschichte, die bis ins frühe Mittelalter zurückreicht. Im 8. Jahrhundert wurde hier ein Benediktinerkloster gegründet, das zu einem bedeutenden religiösen und kulturellen Zentrum wurde. Das Kloster Reichenau spielte eine wichtige Rolle in der Verbreitung des Christentums und der Bewahrung des Wissens in dieser Zeit.

Auf der Insel Reichenau gibt es mehrere gut erhaltene historische Gebäude, darunter die Klosterkirche St. Maria und Markus, die als Hauptkirche des ehemaligen Klosters dient. Diese Kirche beeindruckt mit ihren romanischen und gotischen Elementen sowie ihren Wandmalereien aus dem 10. und 11. Jahrhundert.

Die Insel ist auch für ihre fruchtbaren Böden und den Gemüseanbau bekannt. Reichenau wird oft als „Gemüsegarten des Bodensees“ bezeichnet und ist insbesondere für seinen Spargel und seine Äpfel berühmt. Sie ist ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen, die die historischen Gebäude besichtigen, durch die malerischen Landschaften spazieren und die ruhige Atmosphäre der Insel genießen möchten. Es gibt auch Fahrradwege, die die Insel umrunden, und Möglichkeiten zum Schwimmen im Bodensee.

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Die Insel Lindau

Die Insel Lindau ist eine Insel im Bodensee und liegt im Dreiländereck zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz. Sie ist Teil der Stadt Lindau, die sowohl auf der Insel als auch auf dem Festland liegt. Die Insel Lindau ist für ihre malerische Altstadt, ihre historischen Gebäude und ihre idyllische Lage am Bodensee bekannt.

Die Altstadt von Lindau auf der Insel ist von mittelalterlichen Stadtmauern umgeben und bietet eine Vielzahl von gut erhaltenen historischen Gebäuden. Ein bekanntes Wahrzeichen ist der Alte Leuchtturm, der ein markantes Merkmal der Insel ist. Besucher können den Leuchtturm besteigen und von der Plattform einen herrlichen Blick auf den Bodensee und die umliegende Landschaft genießen.

Ein weiteres beeindruckendes Gebäude ist das Alte Rathaus von Lindau, das im Renaissancestil erbaut wurde. Es ist ein beliebter Ort für Hochzeiten und bietet eine prächtige Kulisse für besondere Anlässe. Die Insel Lindau bietet auch eine lebendige Hafenpromenade mit Cafés, Restaurants und Geschäften. Hier können Besucher entlang des Sees spazieren gehen, die Boote und Schiffe beobachten und die entspannte Atmosphäre genießen.

Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten auf der Insel Lindau gehört die Pfarrkirche St. Stephan, eine imposante Kirche im Barockstil mit prachtvoller Ausstattung. Die Insel beherbergt auch das Lindauer Marionettenmuseum, das eine beeindruckende Sammlung von Marionetten und Puppen ausstellt. Lindau ist zudem für das jährliche Lindauer Nobelpreisträgertreffen bekannt, bei dem renommierte Wissenschaftler aus aller Welt zusammenkommen, um über aktuelle Themen zu diskutieren.

5-stöckiger Leuchtturm mit Uhr an der Fassade und Panoramablick auf den Hafen.
5-stöckiger Leuchtturm mit Uhr an der Fassade und Panoramablick auf den Hafen.

Die Wallfahrtskirche Birnau

Die Wallfahrtskirche Birnau, auch bekannt als Basilika Birnau, ist eine beeindruckende barocke Kirche, die auf einer Anhöhe oberhalb des Bodensees in der Nähe von Uhldingen-Mühlhofen, Deutschland, liegt. Die Kirche gilt als eines der schönsten sakralen Bauwerke am Bodensee und ist ein beliebtes Ziel für Pilger und Besucher.

Die Wallfahrtskirche Birnau wurde in den Jahren 1746 bis 1750 im Barockstil erbaut. Sie wurde auf Initiative der Familie von Ow errichtet und diente als Pilgerstätte für die Verehrung der Mutter Gottes. Die Lage der Kirche bietet einen atemberaubenden Blick auf den Bodensee und die umliegende Landschaft.

Die Fassade der Kirche beeindruckt mit ihrer prächtigen Gestaltung und den reich verzierten Stuckarbeiten. Das Innere der Kirche ist ebenso beeindruckend, mit kunstvollen Fresken, wunderschönen Altären und einer reichen Ausstattung. Besonders bemerkenswert ist der Hauptaltar, der die Muttergottes darstellt.

Die Wallfahrtskirche Birnau wird noch heute für Gottesdienste, Hochzeiten und andere religiöse Veranstaltungen genutzt. Sie strahlt eine besondere spirituelle Atmosphäre aus und zieht viele Besucher an, die die Ruhe und Schönheit des Ortes genießen möchten.

Neben der Kirche befindet sich ein kleines Kloster, das von einer Gemeinschaft von Benediktinermönchen bewohnt wird. Die Mönche kümmern sich um die Pflege der Kirche und bieten spirituelle Begleitung für die Pilger an. Die Wallfahrtskirche Birnau ist nicht nur ein Ort der Andacht, sondern auch ein kulturelles Juwel mit historischer Bedeutung. Sie ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes.

Der Affenberg Salem

Der Affenberg Salem ist nicht nur eine tolle Touristenattraktion, auch leistet er wertvolle Arbeit im Naturschutz und der Arterhaltung, denn die Berberaffenpopulation ist in den letzten 25 Jahren dramatisch eingebrochen. Schätzungen gehen von weit weniger als 10.000 freilebenden Berberaffen aus. Hauptgründe für den Rückgang der Populationen ist die Zerstörung des Lebensraumes aber auch der illegale Handel mit Berberaffenbabys.

Die Tiere vom Affenberg bilden somit auch einen wertvollen Reservebestand. In der Vergangenheit konnten bereits  ganze Gruppen wieder ins Freiland in Nordafrika ausgesiedelt werden. Die optimale Haltung am Affenberg erlaubt den Tieren ein naturgemäßes Leben. Der Besucher erlebt die Tiere nicht nur in natürlicher Umgebung, sondern kann auch deren natürliches Verhalten beobachten.

Ein Rundweg führt durch das etwa 20 Hektar große Waldgebiet, in dem über 200 Berberaffen leben. Die Affen dürfen mit speziell zubereitetem Popcorn gefüttert werden, welches man beim Betreten der Anlage erhält. Weitere Highlights sind die Storchenkolonie und zahlreiche Wasservögel und Fische entlang des malerischen Weihers.

Affenberg - Michael
Mit speziell zubereitetem Popcorn kann man die Affen füttern

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